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Römer 8,6 Wenn es still wird → „Wozu uns die alte, sündige Natur treibt, das bringt den Tod. Folgen wir aber dem, was Gottes Geist will, so bringt das Frieden und Leben.“
Römer 8,6 ist kein Appell – es ist eine Standortbeschreibung. Zwei Räume, zwei Wirklichkeiten: Leben im Geist oder Funktionieren im Fleisch. Nicht jede Erschöpfung kommt vom Tun. Manche kommt davon, dass wir getrennt leben von dem, was uns eigentlich trägt. Der Friede Gottes beginnt nicht außen – sondern innen. Continue reading
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Matthäus 6,34 Heute reicht. Mehr ist nicht nötig → „Sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt.“
„Sorgt euch nicht um morgen…“ – dieser Satz ist kein Stoßgebet gegen Stress, sondern eine Einladung zur geistlichen Neuorientierung. Jesus spricht in eine Welt voller Druck und Erwartungen – und eröffnet eine Alternative: Vertrauen statt Kontrolle. Gegenwart statt Getriebenheit. Was wäre, wenn genau dieser Tag genügt? Nicht perfekt, aber getragen. Continue reading
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2. Korinther 3,17 Freiheit beginnt innen → „Mit dem »Herrn« ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
Wo der Geist wirkt, beginnt eine andere Art von Freiheit – leise, ehrlich, tief. Nicht als Konzept, sondern als Einladung, sich nicht mehr verstecken zu müssen. Der Schleier fällt nicht auf einmal. Aber er beginnt zu rutschen, wenn wir hinschauen – wirklich hinschauen. Vielleicht beginnt genau darin schon die Verwandlung: gesehen werden und trotzdem bleiben. Continue reading
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Johannes 20,29 Mut. Er sagt’s einfach → „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!“
Thomas wird oft der Zweifler genannt. Doch eigentlich war er der Ehrliche. Er sprach aus, was andere oft denken – und genau das wurde sein Weg zur Begegnung. Jesus kam ihm entgegen, nicht mit Vorwurf, sondern mit Nähe. Glaube beginnt nicht mit Stärke, sondern mit Ehrlichkeit. Und vielleicht ist genau darin die tiefste Form des… Continue reading
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Psalm 34,9 Bleib – auch wenn’s zieht. → „Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist! Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht.“
Psalm 34,9 lädt uns ein, Gott nicht nur zu kennen, sondern zu erleben. „Schmeckt und seht“ – das ist keine Theorie, sondern ein Ruf zur Beziehung. Wer bei Gott Zuflucht sucht, wird nicht immer alles verstehen, aber bleibt getragen. Dieser Vers fordert nicht nur Vertrauen – er schenkt Raum für ehrliches Suchen. Ein Vers, der… Continue reading
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1. Johannes 4,9 Angefangen hat Gott → „Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn leben können.“
Gott hat angefangen – nicht wir. In 1. Johannes 4,9 wird Liebe nicht erklärt, sondern gezeigt: sichtbar, greifbar, gesandt. Keine Theorie. Kein Gefühl. Eine Handlung. Und diese Handlung verändert alles – weil sie nicht reagiert, sondern initiiert. Gott wartet nicht auf unsere Liebe. Er liebt zuerst. Das ist der Anfang. Und manchmal auch die Wende. Continue reading
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Matthäus 5,10 Bleib. Auch wenn’s wehtut. → „Glücklich sind, die verfolgt werden, weil sie nach Gottes Willen leben; denn ihnen gehört sein himmlisches Reich.“
Glückselig sind die, die bleiben, auch wenn’s weh tut – nicht weil sie das Leid lieben, sondern weil sie der Wahrheit treu bleiben. Jesus nennt sie nicht schwach, sondern zugehörig. Das Reich Gottes beginnt nicht im Rampenlicht, sondern oft dort, wo einer still nicht aufgibt. Continue reading
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Matthäus 5,9 Dazwischen. Bleiben. Stehen. → „Glücklich sind, die Frieden stiften, denn Gott wird sie seine Kinder nennen.“
Frieden beginnt nicht da, wo alle einer Meinung sind – sondern da, wo jemand bleibt, obwohl es schwer wird. **Friedensstifter sind keine Helden, sondern Hoffende.** Und Jesus sagt: Gott sieht genau das. Er nennt dich Kind. Nicht, weil du gewonnen hast – sondern weil du geblieben bist. Dazwischen. Continue reading
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Matthäus 5,8 Ganz werden dürfen → „Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott sehen.“
Reinheit heißt nicht, perfekt zu sein – sondern echt. Jesus spricht nicht zu denen, die alles im Griff haben, sondern zu denen, die sich nach einem ungeteilten Leben sehnen. Wer ehrlich wird, wird sehen. Nicht irgendwann, sondern jetzt schon – im Alltag, im Gebet, im Blick auf Christus. Continue reading

