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Das Bambusboot-prinzip: 3 Sachen die du 2026 nicht mehr brauchst
Gedanken zu Genesis 1,1–2,3 zum Jahresanfang Am Anfang – sagt die Bibel – steht kein perfektes Bild. Und das beruhigt mich mehr, als es vielleicht sollte. Am Anfang steht Gott. Und daneben stehen Dinge, die wir normalerweise lieber ausblenden: Finsternis. Tiefe. Fluten. Ungeordnetes. Genesis klingt nicht wie ein Hochglanz-Start, sondern wie: Da ist Chaos – Continue reading
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Das Päckchen…
Heute ist der 24. Dezember. Für viele beginnt jetzt die Zeit der Geschenke, der Familie, der Traditionen. Und vielleicht auch: die Zeit der kleinen, unbequemen Momente. Momente, in denen dir bewusst wird, dass jemand an dich gedacht hat – und du mit leeren Händen dastehst. Genau so ein Moment hat mich gestern getroffen. Und er Continue reading
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Durch die Tränen hindurch – Wenn der Alltag zum Kompromisst wird und Gott näher ist, als wir denken
Donnerstag, 21:10 Uhr – Die Couch und der Kompromist Es ist Donnerstagabend, 21.10 Uhr, ich lasse mich auf die Couch fallen. Nicht setzen. Fallen. So, als hätte mein Körper den ganzen Tag gewartet, endlich einmal sagen zu dürfen: „Ich kann nicht mehr.“ Neben mir liegt keine liebevoll vorbereitete Schüssel mit Süßem — nein, nur eine Continue reading
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Die scharfe Axt – Warum wir manchmal nicht mehr machen, sondern atmen sollten
Es beginnt selten mit einer großen Offenbarung. Oft ist es nur eine kleine Nachricht, die anklopft und mehr in Bewegung setzt, als man im ersten Moment erwartet. Diesmal war es eine einfache Zeile: „Hey Dante! Alles gut bei dir?“ Ich schrieb: „Klar, warum?“ Die Antwort kam sofort, direkt, ohne Umschweife: „Weil du in letzter Zeit Continue reading
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Vom Lesen zum Leben – wenn der Glaube den Schreibtisch verlässt
Ich hatte gedacht, die Studienreise würde Zeit bringen. Raum zum Schreiben, vielleicht ein paar fertige Kapitel. Ich hatte geplant, geordnet, vorausgedacht.Doch stattdessen: Tage, die sich füllten. Gespräche, Begegnungen, Eindrücke – kaum Stille, kaum Rückzug. Und doch: viel Bewegung, innen. Manchmal glaube ich, Gott führt uns genau in solche Zeiten, damit wir lernen, das, was wir Continue reading
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8/87 “Auf dem Passahfest”→ Nach drei Tagen – Die Grammatik der Hoffnung
Jerusalem atmet Rauch und frisches Brot. Die Gassen fließen wie Adern, Stimmen überlagern sich zu einem Chor, in dem Geschichte atmet. Karawanen rollen durch die Tore, Kinder lachen, Gebete steigen. Zwischen Weihrauch und Staub zieht eine kleine Familie aus Nazaret – einfach, gottesfürchtig, ganz Mensch im großen Wir der Pilger. In dieser Dichte von Erinnerung… Continue reading
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7/87 „Jesu Kindheit“ → Die Demut-Architektur – Vom Thron in die Werkstatt
Jesus wählt nicht die Bühne, sondern die Werkbank. Vom Thron in die Unsichtbarkeit – 18 Jahre Nazaret, Holz, Nägel, Staub. Lukas 2 zeigt: wahre Größe reift im Verborgenen. Gnade ist das Klima, Treue die Form. Die Werkbank wird Altar: Jede kleine, liebevoll getane Arbeit wird Anbetung. In der Tempelszene weiß Jesus, wer er ist –… Continue reading
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6/87 „Wir haben seinen Stern gesehen“ → Wenn Sterne rufen – Vom Mut, sich auf den Weg zu machen
Es beginnt immer leise. Manchmal ist es nur ein inneres Ziehen – kaum hörbar, kaum erklärbar. Wie eine ferne Melodie, die sich weigert zu verstummen. Ein Stern vielleicht – oder etwas, das sich wie einer anfühlt: ein Gedanke, ein Schmerz, eine Sehnsucht, die nicht mehr loslässt. So beginnt jede echte Glaubensgeschichte: nicht mit Gewissheit, sondern… Continue reading
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5/87 Jesu Darstellung → Als Gott sich registrieren ließ: Was im Tempel wirklich geschah
Stell dir die Szene einen Moment lang vor: der Tempel in Jerusalem. Ein Ort voller Bewegung, Routine – und dieser eigentümlichen, heiligen Schwere. Weihrauch hängt in der Luft, vermischt sich mit dem Geruch der Opfer und dem leisen Murmeln von Gebeten. Ein Priester versieht seinen Dienst, vielleicht ein wenig müde oder gleichgültig. Tag für Tag… Continue reading

