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Alles bleibt schwer, bis es leicht wird
Eine Erzählung über Schmerz, Gewohnheit und die eine haltende Hand Der Regen fiel so hart auf die Windschutzscheibe, als hätte der Himmel aufgehört zu sprechen und angefangen vor Schmerz zu schreien. Er saß am Steuer. Seine Hand klammerte sich am Lenkrad fest. Die Finger waren zur Faust geworden, weiß an den Knöcheln, als könnte er… Continue reading
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Die Illusion vom Riesen-Glauben: Warum ich keine Helden mehr suche (und worauf ich mich verlasse)
Es ist Dienstagabend, der Tag war lang, der Kopf ist voll. Nichts Dramatisches, einfach der ganz normale Alltagsblues. Ich sitze auf dem Sofa, die To-Do-Liste für morgen liegt schon parat, und meine Gedanken kommen zur Ruhe. In solchen Momenten keimt manchmal eine leise Frage in mir auf – so, als würde Jesus sich zu mir… Continue reading
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Der Geschmack des Vertrauten und die Unverfügbarkeit des Neuen
Es gibt Momente in meinem Leben, da sehne ich mich zutiefst nach Veränderung. Ich spüre, dass alte Denkmuster eng werden, dass bestimmte Gewohnheiten mich eher einengen als beleben. Und doch ertappe ich mich immer Mal wieder dabei, wie beharrlich ich am Vertrauten festhalte. Es ist eine seltsame Zerreißprobe im eigenen Herzen. Manchmal frage ich mich,… Continue reading
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37 Tabs im Kopf – und doch: alles in Ordnung!
Manchmal ist es nicht das Drama, das hängen bleibt. Sondern ein Satz. So unscheinbar, dass er fast durchrutscht — und dann sitzt er da, wie ein Stein im Schuh. Neulich habe ich jemanden gefragt: „Was, wenn alles in Ordnung ist?“ Nicht als Trick. Nicht als „Kopf hoch“. Mehr wie ein vorsichtiges Angebot: Lass uns die… Continue reading
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Das Spiel um die Seele – Genesis 3 als Anatomie eines Vertrauensbruchs
Es gibt dieses Gemälde von Moritz Retzsch – viele kennen es, auch wenn sie den Namen nicht mehr parat haben. Ein junger Mann sitzt am Schachbrett, ihm gegenüber der Teufel. Die Szene ist dicht: keine Action, keine Hektik, nur diese stille Schwere, wie kurz vor dem letzten Zug. Der Junge wirkt nicht einfach nur angespannt,… Continue reading
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Ein Impuls aus dem Papierkorb
Ich habe in den letzten Tagen etwas gelernt, das ich vorher eher als Satz kannte. So ein Satz, den man schon hundertmal gehört hat – und der trotzdem erst dann wirklich Gewicht bekommt, wenn er dich trifft. Ich wollte Ende des Jahres aufräumen. Ordnung machen. Mein Workspace, mein Kopf, mein Jahr. Und dann ist es… Continue reading
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Das Bambusboot-prinzip: 3 Sachen die du 2026 nicht mehr brauchst
Gedanken zu Genesis 1,1–2,3 zum Jahresanfang Am Anfang – sagt die Bibel – steht kein perfektes Bild. Und das beruhigt mich mehr, als es vielleicht sollte. Am Anfang steht Gott. Und daneben stehen Dinge, die wir normalerweise lieber ausblenden: Finsternis. Tiefe. Fluten. Ungeordnetes. Genesis klingt nicht wie ein Hochglanz-Start, sondern wie: Da ist Chaos –… Continue reading
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Die scharfe Axt – Warum wir manchmal nicht mehr machen, sondern atmen sollten
Es beginnt selten mit einer großen Offenbarung. Oft ist es nur eine kleine Nachricht, die anklopft und mehr in Bewegung setzt, als man im ersten Moment erwartet. Diesmal war es eine einfache Zeile: „Hey Dante! Alles gut bei dir?“ Ich schrieb: „Klar, warum?“ Die Antwort kam sofort, direkt, ohne Umschweife: „Weil du in letzter Zeit… Continue reading
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Vom Lesen zum Leben – wenn der Glaube den Schreibtisch verlässt
Ich hatte gedacht, die Studienreise würde Zeit bringen. Raum zum Schreiben, vielleicht ein paar fertige Kapitel. Ich hatte geplant, geordnet, vorausgedacht.Doch stattdessen: Tage, die sich füllten. Gespräche, Begegnungen, Eindrücke – kaum Stille, kaum Rückzug. Und doch: viel Bewegung, innen. Manchmal glaube ich, Gott führt uns genau in solche Zeiten, damit wir lernen, das, was wir… Continue reading
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4/87 Euch ist heute der Heiland geboren → Die Welt schlief weiter: Das überhörte Wunder von Bethlehem
Es ist Ende September. Draußen liegt noch ein Hauch Spätsommer in der Luft, aber im Supermarkt lächeln mich schon seit einigen Wochen die ersten Zimtsterne an. Lebkuchen zwischen Grillkohle – diese absurde Mischung kennt wohl jeder. Und wieder denke ich: viel zu früh. Gleichzeitig merke ich, wie alt dieser Gedanke schon ist. Irgendwann hat sich… Continue reading