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Ein Impuls aus dem Papierkorb
Ich habe in den letzten Tagen etwas gelernt, das ich vorher eher als Satz kannte. So ein Satz, den man schon hundertmal gehört hat – und der trotzdem erst dann wirklich Gewicht bekommt, wenn er dich trifft. Ich wollte Ende des Jahres aufräumen. Ordnung machen. Mein Workspace, mein Kopf, mein Jahr. Und dann ist es Continue reading
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„Ein Vers in der Nacht“
Johannes 3,16 ist einer dieser Sätze, die fast jeder Christ schon einmal gehört hat. Auf Tassen gedruckt, in Traktaten zitiert, in Predigten wiederholt. Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir: Je vertrauter ein Vers klingt, desto leichter rutscht er nach hinten – in die Schublade „kenn ich schon“. Und genau da wird es gefährlich. Denn… Continue reading
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Das Bambusboot-prinzip: 3 Sachen die du 2026 nicht mehr brauchst
Gedanken zu Genesis 1,1–2,3 zum Jahresanfang Am Anfang – sagt die Bibel – steht kein perfektes Bild. Und das beruhigt mich mehr, als es vielleicht sollte. Am Anfang steht Gott. Und daneben stehen Dinge, die wir normalerweise lieber ausblenden: Finsternis. Tiefe. Fluten. Ungeordnetes. Genesis klingt nicht wie ein Hochglanz-Start, sondern wie: Da ist Chaos – Continue reading
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Das Päckchen…
Heute ist der 24. Dezember. Für viele beginnt jetzt die Zeit der Geschenke, der Familie, der Traditionen. Und vielleicht auch: die Zeit der kleinen, unbequemen Momente. Momente, in denen dir bewusst wird, dass jemand an dich gedacht hat – und du mit leeren Händen dastehst. Genau so ein Moment hat mich gestern getroffen. Und er Continue reading
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Durch die Tränen hindurch – Wenn der Alltag zum Kompromisst wird und Gott näher ist, als wir denken
Donnerstag, 21:10 Uhr – Die Couch und der Kompromist Es ist Donnerstagabend, 21.10 Uhr, ich lasse mich auf die Couch fallen. Nicht setzen. Fallen. So, als hätte mein Körper den ganzen Tag gewartet, endlich einmal sagen zu dürfen: „Ich kann nicht mehr.“ Neben mir liegt keine liebevoll vorbereitete Schüssel mit Süßem — nein, nur eine Continue reading
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Die scharfe Axt – Warum wir manchmal nicht mehr machen, sondern atmen sollten
Es beginnt selten mit einer großen Offenbarung. Oft ist es nur eine kleine Nachricht, die anklopft und mehr in Bewegung setzt, als man im ersten Moment erwartet. Diesmal war es eine einfache Zeile: „Hey Dante! Alles gut bei dir?“ Ich schrieb: „Klar, warum?“ Die Antwort kam sofort, direkt, ohne Umschweife: „Weil du in letzter Zeit Continue reading
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8/87 “Auf dem Passahfest”→ Nach drei Tagen – Die Grammatik der Hoffnung
Jerusalem atmet Rauch und frisches Brot. Die Gassen fließen wie Adern, Stimmen überlagern sich zu einem Chor, in dem Geschichte atmet. Karawanen rollen durch die Tore, Kinder lachen, Gebete steigen. Zwischen Weihrauch und Staub zieht eine kleine Familie aus Nazaret – einfach, gottesfürchtig, ganz Mensch im großen Wir der Pilger. In dieser Dichte von Erinnerung… Continue reading
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5/87 Jesu Darstellung → Als Gott sich registrieren ließ: Was im Tempel wirklich geschah
Stell dir die Szene einen Moment lang vor: der Tempel in Jerusalem. Ein Ort voller Bewegung, Routine – und dieser eigentümlichen, heiligen Schwere. Weihrauch hängt in der Luft, vermischt sich mit dem Geruch der Opfer und dem leisen Murmeln von Gebeten. Ein Priester versieht seinen Dienst, vielleicht ein wenig müde oder gleichgültig. Tag für Tag… Continue reading
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4/87 Euch ist heute der Heiland geboren → Die Welt schlief weiter: Das überhörte Wunder von Bethlehem
Es ist Ende September. Draußen liegt noch ein Hauch Spätsommer in der Luft, aber im Supermarkt lächeln mich schon seit einigen Wochen die ersten Zimtsterne an. Lebkuchen zwischen Grillkohle – diese absurde Mischung kennt wohl jeder. Und wieder denke ich: viel zu früh. Gleichzeitig merke ich, wie alt dieser Gedanke schon ist. Irgendwann hat sich Continue reading
