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Ein Impuls aus dem Papierkorb
Ich habe in den letzten Tagen etwas gelernt, das ich vorher eher als Satz kannte. So ein Satz, den man schon hundertmal gehört hat – und der trotzdem erst dann wirklich Gewicht bekommt, wenn er dich trifft. Ich wollte Ende des Jahres aufräumen. Ordnung machen. Mein Workspace, mein Kopf, mein Jahr. Und dann ist es Continue reading
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„Ein Vers in der Nacht“
Johannes 3,16 ist einer dieser Sätze, die fast jeder Christ schon einmal gehört hat. Auf Tassen gedruckt, in Traktaten zitiert, in Predigten wiederholt. Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir: Je vertrauter ein Vers klingt, desto leichter rutscht er nach hinten – in die Schublade „kenn ich schon“. Und genau da wird es gefährlich. Denn… Continue reading
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Das Päckchen…
Heute ist der 24. Dezember. Für viele beginnt jetzt die Zeit der Geschenke, der Familie, der Traditionen. Und vielleicht auch: die Zeit der kleinen, unbequemen Momente. Momente, in denen dir bewusst wird, dass jemand an dich gedacht hat – und du mit leeren Händen dastehst. Genau so ein Moment hat mich gestern getroffen. Und er Continue reading
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8/87 “Auf dem Passahfest”→ Nach drei Tagen – Die Grammatik der Hoffnung
Jerusalem atmet Rauch und frisches Brot. Die Gassen fließen wie Adern, Stimmen überlagern sich zu einem Chor, in dem Geschichte atmet. Karawanen rollen durch die Tore, Kinder lachen, Gebete steigen. Zwischen Weihrauch und Staub zieht eine kleine Familie aus Nazaret – einfach, gottesfürchtig, ganz Mensch im großen Wir der Pilger. In dieser Dichte von Erinnerung… Continue reading
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4/87 Euch ist heute der Heiland geboren → Die Welt schlief weiter: Das überhörte Wunder von Bethlehem
Es ist Ende September. Draußen liegt noch ein Hauch Spätsommer in der Luft, aber im Supermarkt lächeln mich schon seit einigen Wochen die ersten Zimtsterne an. Lebkuchen zwischen Grillkohle – diese absurde Mischung kennt wohl jeder. Und wieder denke ich: viel zu früh. Gleichzeitig merke ich, wie alt dieser Gedanke schon ist. Irgendwann hat sich Continue reading
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1/87 Gott mit uns – Nähe, die deinen Montag überlebt
Immanuel heißt: Der unendliche Gott schlägt sein Zelt mitten in deinem Alltag auf – Liebe, die trägt, Wahrheit spricht und dich in verbindliche Nachfolge ruft. Nicht Palast-Gänsehaut, sondern Nachbarschaft. Zugehörigkeit vor Leistung: Du gehörst, deshalb übst du. Drei kleine Wege heute: Vorteil liegen lassen, drei Minuten Präsenz, eine Nähe-Geste. Gott ist mit dir – jetzt.… Continue reading
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Psalm 84,6 Stärke im Herzen → „Glücklich sind alle, die ihre Stärke in dir suchen, die gerne und voll Freude zu deinem Heiligtum ziehen.“
Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in Gott liegt. Nicht in Leistung, nicht im Durchhalten, nicht im Perfektsein. Psalm 84 zeigt: wahre Wege zu Gott verlaufen durch dein Herz. Dort, wo Schwäche Raum hat, wächst eine Kraft, die nicht aus dir kommt – sondern aus dem, der dich trägt. Continue reading
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Matthäus 4,4 Erst das Wort – dann das Brot → Aber Jesus wehrte ab: »Es steht in der Heiligen Schrift: ›Der Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern von allem, was Gott ihm zusagt!‹«
Nach einem langen Tag auf dem Wasser schmeckte mir eine trockene Scheibe Brot wie ein Festmahl. Matthäus 4,4 erinnert daran: Es gibt einen Hunger, den Brot nicht stillt. Erst Gottes Zusage – dann das Brot. Nicht, weil Brot unwichtig wäre, sondern weil es allein nicht reicht, um zu leben. Continue reading
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Kolosser 3,2 Neue Perspektive für heute → Ja, richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht.
Vielleicht reicht’s, wenn ich heute meinen Blick wenigstens einmal bewusst hebe. Nicht, weil ich alles schaffe – sondern weil ich glaube, dass schon der Versuch meinen Tag verändern kann. Kolosser 3,2 fordert keinen heiligen Höhenflug, sondern lädt ein, mitten im Alltag neu auf Christus auszurichten. Vielleicht ist das das größte Abenteuer. Continue reading
