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Psalm 84,6 Stärke im Herzen → „Glücklich sind alle, die ihre Stärke in dir suchen, die gerne und voll Freude zu deinem Heiligtum ziehen.“
Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in Gott liegt. Nicht in Leistung, nicht im Durchhalten, nicht im Perfektsein. Psalm 84 zeigt: wahre Wege zu Gott verlaufen durch dein Herz. Dort, wo Schwäche Raum hat, wächst eine Kraft, die nicht aus dir kommt – sondern aus dem, der dich trägt. Continue reading
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Matthäus 4,4 Erst das Wort – dann das Brot → Aber Jesus wehrte ab: »Es steht in der Heiligen Schrift: ›Der Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern von allem, was Gott ihm zusagt!‹«
Nach einem langen Tag auf dem Wasser schmeckte mir eine trockene Scheibe Brot wie ein Festmahl. Matthäus 4,4 erinnert daran: Es gibt einen Hunger, den Brot nicht stillt. Erst Gottes Zusage – dann das Brot. Nicht, weil Brot unwichtig wäre, sondern weil es allein nicht reicht, um zu leben. Continue reading
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Psalm 55,23 Nicht alles musst du tragen → Überlass alle deine Sorgen dem Herrn! Er wird dich wieder aufrichten; niemals lässt er den scheitern, der treu zu ihm steht.
Nicht dass du keine Lasten mehr hättest. Aber sie sind nicht mehr das Letzte. Gott trägt dich – nicht weil du stark genug bist, sondern weil er es ist. Continue reading
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1. Samuel 2,2 Heilig. Nah. Unerschütterlich. → Niemand ist so heilig wie du, denn du bist der einzige und wahre Gott. Du bist ein Fels, keiner ist so stark und unerschütterlich wie du.
Wer nach echtem Halt sucht, wird in Hannahs Lied herausgefordert und getröstet zugleich. Heiligkeit ist hier keine Barriere, sondern die Einladung, den eigenen Fragen und Zweifeln Raum zu geben – und trotzdem zu glauben. Gott bleibt nicht auf Distanz, sondern ist Fels und Zuflucht. Gerade dann, wenn alles andere unsicher wird. Continue reading
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Lukas 9,23-24 Mehr als Alltag →Danach wandte sich Jesus an alle: »Wer mein Jünger sein will, darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz täglich auf sich nehmen und mir nachfolgen. Denn wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich aufgibt, der wird es für immer gewinnen.«
Manchmal ist Nachfolge nicht der große Aufbruch, sondern das Bleiben, wo es schmerzt. Das Kreuz, von dem Jesus spricht, ist kein Symbol für Stärke, sondern für das Ende der Flucht. Wer ehrlich bleibt, muss nichts mehr verstecken – und findet gerade dort einen Neuanfang, wo das Leben am verletzlichsten ist. Continue reading
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Markus 11,24 Glaube lebt vom Davor → „Deshalb sage ich euch: Um was ihr auch bittet – glaubt fest, dass ihr es schon bekommen habt, und Gott wird es euch geben!“
Jesus sagt nicht: „Wenn ihr fest genug glaubt, kriegt ihr alles.“ Er sagt: „Glaubt, dass ihr empfangen habt.“ Das ist mehr als Hoffnung – das ist Beziehung. Glaube lebt nicht von schnellen Ergebnissen, sondern von Treue im Davor. Vielleicht ist das Geschenk Gottes schon unterwegs – und das Warten selbst ist Teil der Antwort. Continue reading
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Matthäus 6,34 Heute reicht. Mehr ist nicht nötig → „Sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt.“
„Sorgt euch nicht um morgen…“ – dieser Satz ist kein Stoßgebet gegen Stress, sondern eine Einladung zur geistlichen Neuorientierung. Jesus spricht in eine Welt voller Druck und Erwartungen – und eröffnet eine Alternative: Vertrauen statt Kontrolle. Gegenwart statt Getriebenheit. Was wäre, wenn genau dieser Tag genügt? Nicht perfekt, aber getragen. Continue reading
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2. Korinther 3,17 Freiheit beginnt innen → „Mit dem »Herrn« ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
Wo der Geist wirkt, beginnt eine andere Art von Freiheit – leise, ehrlich, tief. Nicht als Konzept, sondern als Einladung, sich nicht mehr verstecken zu müssen. Der Schleier fällt nicht auf einmal. Aber er beginnt zu rutschen, wenn wir hinschauen – wirklich hinschauen. Vielleicht beginnt genau darin schon die Verwandlung: gesehen werden und trotzdem bleiben. Continue reading
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Johannes 20,29 Mut. Er sagt’s einfach → „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!“
Thomas wird oft der Zweifler genannt. Doch eigentlich war er der Ehrliche. Er sprach aus, was andere oft denken – und genau das wurde sein Weg zur Begegnung. Jesus kam ihm entgegen, nicht mit Vorwurf, sondern mit Nähe. Glaube beginnt nicht mit Stärke, sondern mit Ehrlichkeit. Und vielleicht ist genau darin die tiefste Form des… Continue reading
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Psalm 34,9 Bleib – auch wenn’s zieht. → „Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist! Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht.“
Psalm 34,9 lädt uns ein, Gott nicht nur zu kennen, sondern zu erleben. „Schmeckt und seht“ – das ist keine Theorie, sondern ein Ruf zur Beziehung. Wer bei Gott Zuflucht sucht, wird nicht immer alles verstehen, aber bleibt getragen. Dieser Vers fordert nicht nur Vertrauen – er schenkt Raum für ehrliches Suchen. Ein Vers, der… Continue reading