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Römer 8,18 Warten lohnt sich wirklich! → Ich bin ganz sicher, dass alles, was wir in dieser Welt erleiden, nichts ist verglichen mit der Herrlichkeit, die Gott uns einmal schenken wird.
Manchmal fühlt sich Hoffnung an wie ein leises Durchhalten mitten im Seufzen – nicht wie ein Sieg, sondern wie ein Trotzdem. Genau das ist der Raum, in dem Gott wirkt. Hoffnung wächst nicht im Leichten, sondern im Ehrlichen. Vielleicht ist der Anfang von Herrlichkeit gerade dort, wo du noch nicht weiterweißt, aber trotzdem nicht aufgibst. Continue reading
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Psalm 119,114 Schutz, der trägt → Bei dir bin ich geborgen wie unter einem schützenden Schild, auf deine Zusagen setze ich meine Hoffnung.
Wenn Schutz nicht sichtbar ist und Hoffnung sich wie ein Wagnis anfühlt, spricht Psalm 119,114 von einer Stärke, die jenseits von Perfektion liegt. Da, wo Zweifel und Vertrauen sich abwechseln, kann echter Glaube wachsen. Continue reading
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1. Mose 1,3 Es beginnt im Dunkeln → Da sprach Gott: »Licht soll entstehen!«, und sogleich strahlte Licht auf.
Licht ist nicht immer die große Antwort, manchmal nur der erste Schritt aus der Dunkelheit. Was bleibt, ist die Einladung: Gott spricht noch – auch wenn alles still scheint. Vielleicht reicht schon ein Moment Licht, um neu zu hoffen. Continue reading
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2. Korinther 3,17 Freiheit beginnt innen → „Mit dem »Herrn« ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
Wo der Geist wirkt, beginnt eine andere Art von Freiheit – leise, ehrlich, tief. Nicht als Konzept, sondern als Einladung, sich nicht mehr verstecken zu müssen. Der Schleier fällt nicht auf einmal. Aber er beginnt zu rutschen, wenn wir hinschauen – wirklich hinschauen. Vielleicht beginnt genau darin schon die Verwandlung: gesehen werden und trotzdem bleiben. Continue reading
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Matthäus 5,5 Sanft. Wartend. Erben. → „Glücklich sind, die auf Frieden bedacht sind, denn sie werden die ganze Erde besitzen.“
Sanftmut wird oft fälschlicherweise als Schwäche angesehen, dabei ist sie eine bewusste Entscheidung für Gewaltlosigkeit und inneren Frieden in einer herausfordernden Welt. Jesus verspricht den Sanftmütigen, dass sie die Erde erben werden, was nicht nur Hoffnung, sondern auch eine Einladung zur aktiven Nachfolge darstellt. Continue reading
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Matthäus 5,4 Schmerz. Nähe. Hoffnung. → „Glücklich sind, die über diese Welt trauern, denn sie werden Trost finden.“
Der Text behandelt Matthäus 5,4 und hebt die Seligpreisung der Trauernden hervor. Trauer wird als Zeichen geistlicher Wachsamkeit beschrieben, nicht als Schwäche. Jesus verspricht Trost für jene, die über die Unordnung der Welt klagen. Der Trost ist Gottes Zusage, die in Beziehungen verwurzelt ist und Hoffnung schenkt. Continue reading
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Hebräer 5,7 Gott hört Tränen → „Als Jesus unter uns Menschen lebte, schrie er unter Tränen zu Gott, der ihn allein vom Tod retten konnte. Und Gott erhörte sein Gebet, weil Jesus den Vater ehrte und ihm gehorsam war.“
Fettgedrucktes für schnell Leser… Einleitender Impuls: Manchmal liest man Verse, bei denen man innerlich stockt. Jesus – schreiend. Weinend. Flehend. Nicht der souveräne Held, sondern ein Mensch am Rand seiner Kraft. Hebräer 5,7 zeigt keinen Gott mit Sicherheitsabstand, sondern einen, der sich selbst dem Boden anvertraut hat – mit Tränen im Gesicht. Vielleicht kennst du Continue reading
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Offenbarung 21,4 Nichts bleibt wie es war → „Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“
Fettgedrucktes für schnell Leser… Einleitender Impuls: Manchmal wünsche ich mir, jemand würde einfach sagen: Es ist vorbei. Nicht nur symbolisch. Sondern wirklich. Der Knoten im Bauch. Das flaue Gefühl nach dem Streit. Die Müdigkeit, die nicht mit Schlaf verschwindet. Einfach: vorbei. Aber meistens ist es das nicht. Meistens geht es weiter. Irgendwie. Und du auch. Continue reading
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Psalm 23,5-6 Tisch der Begegnung → „Du lädst mich ein und deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast und füllst meinen Becher bis zum Rand. Deine Güte und Liebe begleiten mich Tag für Tag; in deinem Haus darf ich bleiben mein Leben lang.“
Fettgedrucktes für schnell Leser… Einleitender Impuls: Ich will heute ehrlich mit dir sein: Die „Feinde“, die vor denen Gott uns den Tisch deckt, sind oft nicht nur Menschen von außen. Manchmal sitzen sie ganz nah – in unseren Köpfen, in unseren Herzen. Es sind Zweifel, Ängste und Gedanken, die uns sagen wollen, wir seien nicht Continue reading
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Psalm 100,5 Er bleibt gut → „Denn der Herr ist gut zu uns, seine Gnade hört niemals auf, für alle Zeiten hält er uns die Treue.“
Hinweis in eigener Sache: Wer die letzte Ausarbeitung zu Psalm 100,4 „Komm rein, ich warte“ gelesen hat, wird hier einiges wiedererkennen – kein Wunder, denn Psalm 100 ist ein kompaktes Ganzes. Einige Gedanken habe ich direkt übernommen, andere bewusst neu beleuchtet. Es lohnt sich trotzdem dranzubleiben, denn manchmal entfaltet sich ein Vers erst, wenn man Continue reading