Gott beendet das Böse durch Gerechtigkeit und Transparenz
Der große Kampf zwischen Gut und Böse endet, indem Gott sein gerechtes Handeln vollständig offenlegt. Im Millennium, einem tausendjährigen Zeitraum, werden die Erlösten an Gottes Gericht teilhaben und die ganze Geschichte durchleuchten, um sich von seiner Gerechtigkeit zu überzeugen.
Ereignisse rund um das Millennium
- Vor dem Millennium:
- Die Wiederkunft Christi und die Auferstehung der Gerechten (Offenbarung 19; 1. Thessalonicher 4).
- Die Bösen werden vernichtet, und Satan wird durch symbolische Ketten gebunden und in den „Abgrund“ geworfen (Offenbarung 20,1–3).
- Während des Millenniums:
- Die Erlösten sitzen auf Thronen und nehmen an einem Gerichtsprozess teil. Sie prüfen Gottes Entscheidungen und erfahren die Wahrheit über den großen Kampf und das Schicksal der Verlorenen (1. Korinther 6,2–3; Offenbarung 20,4).
- Nach dem Millennium:
- Die Gottlosen werden auferweckt und versuchen, sich mit Satan gegen Gott zu verbünden. Doch das Urteil wird vollstreckt, und das Böse wird endgültig durch Feuer beseitigt, die Erde gereinigt und erneuert (Offenbarung 20,11–15).
Wozu das Millennium?
Gott möchte die Erlösten an seinem Gericht beteiligen, sodass jede Frage zu seinen Entscheidungen beantwortet wird. Diese Transparenz zeigt seine Güte und Gerechtigkeit: Die Gläubigen können Gottes Handeln völlig verstehen und erkennen, dass er alles tat, um die Menschheit zu retten. Dieses Prinzip der vollständigen Offenlegung unterstreicht Gottes Herrschaftsweise, die nicht auf Zwang, sondern auf Liebe und Vertrauen basiert (Jesaja 1,2; Jesaja 5,3–4).
Verbinden: Ein Gott, der zur Verantwortung steht
Gott lädt uns ein, sein Tun zu beurteilen, obwohl er es nicht müsste. Seine Liebe und Integrität verpflichten ihn zu dieser Offenheit. Er will, dass wir ihn freiwillig und mit vollem Vertrauen anbeten und ihm nachfolgen, weil wir wissen, dass er gerecht ist.
Erfahren
Gottes Güte und seine Bereitschaft zur Offenlegung erfüllen mich mit Ehrfurcht. Im Millennium werden wir sehen, dass jede Entscheidung Gottes völlig gerecht und liebevoll ist. Bis dahin vertraue ich darauf, dass seine Gerechtigkeit in allem besteht und dass er keine Frage unbeantwortet lässt.