Impuls-ToGo #7: Wenn Abschied Hoffnung weckt

„Ihr werdet meine Zeugen sein … bis an das Ende der Erde.“ (Apostelgeschichte 1,8)

Stell dir vor, du bist einer der Jünger. Du stehst auf einem Hügel, und dein ganzes Leben – mit all seinen Höhen und Tiefen – hat dich zu diesem Punkt geführt. Drei Jahre bist du Jesus nachgefolgt, hast alles gesehen: Wunder, Kreuz, Auferstehung. Und jetzt, wo du denkst, dass es erst richtig losgeht, verschwindet er. Einfach so. In einer Wolke. Und das Letzte, was er sagt, ist nicht etwa eine beruhigende „Alles-wird-gut“-Floskel, sondern ein Auftrag: Sei mein Zeuge. Überall. Und während du da stehst und in den Himmel starrst, fragst du dich: „Okay, und jetzt?“

Genau da, in diesem „Und jetzt?“, passiert etwas Entscheidendes. Die Jünger bleiben nicht auf dem Berg stehen und diskutieren, ob das gerade wirklich passiert ist. Sie gehen zurück. Sie beten, sie warten – und dann legen sie los. Vielleicht hast du auch solche Momente erlebt: Diese „Himmelblick-Momente“, in denen du das Gefühl hast, dass dir gerade etwas entgleitet. Aber genau dann, wenn sich alles nach Stillstand anfühlt, ruft Gott dich weiter. Vielleicht ist es nicht spektakulär. Vielleicht ist es nur ein Anruf, ein Gebet, ein Schritt. Aber genau diese kleinen Schritte bauen die Brücke zwischen der Verheißung, dass Jesus wiederkommt, und der Realität deines Alltags.

Und jetzt mal ehrlich: Wenn morgen diese Freizeit endet, was bleibt dann? Heute stehen wir alle noch auf dem „Ölberg“ dieser Woche – und der Sonntag naht. Aber die gute Nachricht ist: Das ist nicht das Ende. Es ist der Anfang. Dein Alltag kann genauso ein Ort der Hoffnung sein wie dieser Berg. Die Frage ist nur: Nimmst du diese Hoffnung mit? Wagst du es, in deinem „Und jetzt?“ den nächsten Schritt zu gehen, zu vertrauen, dass Jesus seinen Plan hat, und dabei sein Zeuge zu sein – da, wo du bist? Lass uns das heute leben. Denn die beste Hoffnung ist die, die geteilt wird.

Fragen zur Vertiefung oder für Gruppengespräche:

  1. Was gibt dir in deinem Alltag Hoffnung, auch wenn die Umstände schwierig sind?
  2. Welche Verheißung Gottes hat für dich eine besondere Bedeutung, und wie kannst du darauf vertrauen?
  3. Wie kannst du für andere Menschen ein Zeichen der Hoffnung und Ermutigung sein?

Parallele Bibeltexte als Slogans:

Johannes 14:2-3 — „Ich gehe, um euch einen Platz zu bereiten.“

Offenbarung 21:4 — „Er wird jede Träne abwischen.“

1. Thessalonicher 4:16-17 — „Wir werden mit ihm vereint sein für immer.“

Matthäus 28:20 — „Ich bin bei euch alle Tage.“

Wenn dich diese Verheißung anspricht dann nimm sie für dich in Anspruch und erlebe was dieses Versprechen für dein Leben bedeuten kann.

Bleib behütet.