1. Abend: Bauen, warten, weitergehen — Berg Ararat (Genesis 8-9)

Manchmal fühlt sich das Leben an, als würde es von allen Seiten überflutet. Erwartungen, Verantwortung, Entscheidungen – und irgendwo zwischen all dem der leise Gedanke: „Schaffe ich das überhaupt?“ Noahs Geschichte trifft genau diesen Punkt. Er wusste nicht, was vor ihm lag. Er bekam keinen detaillierten Plan, keine Roadmap für den perfekten Neuanfang. Nur eine einfache, aber gewaltige Aufgabe: „Bau die Arche.“ Und das in einer Zeit, in der alle um ihn herum weiterlebten, als würde nie etwas passieren.

Und genau das ist der Punkt: Manchmal ruft dich Gott nicht dazu auf, sofort alles zu verstehen – sondern einfach damit anzufangen, etwas aufzubauen. Einen Raum, in dem Menschen sicher sind. Ein Team, das auch dann hält, wenn der Druck steigt. Einen Ort, an dem Hoffnung wächst, selbst wenn es draußen regnet. Du musst nicht alle Antworten haben – du musst nur den ersten Balken setzen.

Aber dann kommt der schwerste Teil: Warten. Noahs Herausforderung war nicht nur das Bauen, sondern auch das Aushalten der Stille. Wann hört die Flut auf? Wann kommt der Neuanfang? Wann wird alles wieder normal? Wenn du als Leiter*in manchmal das Gefühl hast, auf festem Boden zu stehen, während um dich herum alles schwimmt – willkommen in der Arche. Doch genau hier liegt die Verheißung: Gott vergisst dich nicht. Er setzt den Regenbogen als Zeichen, dass es weitergeht. Und dann kommt der Moment, in dem du aussteigen musst – auf neuen Boden, mit neuen Herausforderungen, aber mit Gottes Zusage im Rücken.

Also, was bedeutet das für dich? Vielleicht baust du gerade etwas, das du selbst noch nicht verstehst. Vielleicht wartest du auf etwas, das du nicht kontrollieren kannst. Vielleicht stehst du an einem Punkt, an dem du entscheiden musst, ob du den nächsten Schritt wagst. Was auch immer es ist – die Geschichte von Noah zeigt, dass Gott keine Menschen sucht, die alles durchblicken. Sondern Menschen, die vertrauen, dass er schon längst den Regenbogen gespannt hat und deshalb den nötigen Schritt gehen.

Vertrauen, Neuanfang, Leiterschaft, Entscheidung, Verantwortung

Fragen zur Vertiefung oder für Gruppengespräche:

  1. Wo in deinem Leben bleibst du noch in der „Arche“, obwohl es Zeit wäre, einen Schritt ins Neue zu wagen?
  2. Gibt es etwas, das du „bauen“ solltest – eine Beziehung, ein Team, einen sicheren Raum für andere – obwohl du noch keine fertige Vision hast?
  3. Wie gehst du mit Zeiten um, in denen du auf Veränderung wartest, aber nichts in deiner Kontrolle liegt?

Parallele Bibeltexte als Slogans:

1. Mose 12:1 – „Geh aus deinem Land – in ein neues, das ich dir zeigen werde.“

Psalm 27:14 – „Harre auf den Herrn – sei stark und mutig.“

Jesaja 43:19 – „Siehe, ich mache Neues – erkennst du es nicht?“

Lukas 5:4 – „Fahr hinaus – und wirf die Netze aus.“

Wenn du wissen willst, warum es sich lohnt, aus der Komfortzone zu treten, ein „Bau-Projekt“ mit Gott zu starten und Vertrauen in den Neuanfang zu setzen, dann nimm dir 20 Minuten und tauche tiefer ein…

Der Kontext – Bundesleiter-Lehrgang Edition

Kurzgesagt… Manchmal fühlt sich die Welt an, als würde sie komplett gegen die Wand fahren. Menschen tun, was sie wollen, Konflikte eskalieren, Egoismus regiert – und irgendwo in all dem Chaos fangen einige wenige an, Gott anzurufen. Nicht, weil sie hyperfromm sind, sondern weil sie nicht mehr wissen, was sie sonst tun sollen. Das war die Welt vor der Sintflut. Kaputt, laut, egozentrisch – und gleichzeitig voller Menschen, die spüren: „So kann es nicht weitergehen.“

Und dann passiert etwas Unerwartetes. Gott ruft Noah – nicht, um die Welt sofort zu ändern, sondern um eine Arche zu bauen. Er gibt ihm keinen Plan zur moralischen Besserung der Menschheit. Kein Konzept, wie er Gesellschaft von Grund auf neu ordnet. Sein einziger Auftrag ist: „Baue einen Ort, an dem Leben überleben kann.“ Und das ist ein Gedanke, der tief geht.

Vielleicht ruft Gott dich nicht, um „die Welt zu retten“. Aber vielleicht ruft er dich, um eine Arche zu bauen. Einen Ort, an dem Menschen, die nicht mehr weiterwissen, Schutz finden. Einen Raum, in dem Heilung geschehen kann. Einen Kreis von Leuten, der nicht perfekt ist, aber der trägt, wenn alles andere wegbricht. Gott hätte die Sintflut auch überstehen können, indem er Noah einfach auf eine Wolke setzt. Aber er entscheidet sich für ein Projekt, das Jahre dauert, das Menschen erfordert, das etwas fordert.

Und dann? Die Flut kommt. Die Arche ist nicht das Ziel – sie ist der Ort, an dem sich Menschen auf eine neue Zukunft vorbereiten. Und als das Wasser sich zurückzieht, tritt Noah auf neuen Boden. Er hat die Welt nicht verändert – aber er hat Raum geschaffen, dass Veränderung möglich wird.

Vielleicht ist das der Kern der Geschichte für dich als Pfadfinderleiter*in: Du bist nicht dazu berufen, die Welt allein zu retten. Aber vielleicht bist du dazu berufen, einen Ort zu schaffen, wo andere durch die Stürme ihres Lebens kommen können.

Ein Kommentar zum Text – Bundesleiter-Lehrgang Edition

Wenn Noah eines nicht hatte, dann war es eine bequeme Leiterschaft. Kein klarer Fahrplan, keine Best Practices, keine motivierenden Team-Meetings. Er musste eine Arche bauen, während alle anderen ihn für verrückt erklärten. Und dann noch durch eine Zeit navigieren, in der alles, was er kannte, buchstäblich unterging. Willkommen im echten Leben eines Leiters: Manchmal rufst du nicht nach Herausforderungen – aber sie kommen trotzdem.

Und genau hier liegt die eigentliche Lektion für Führungspersonen: Die größte Herausforderung ist nicht, andere zu leiten. Es ist, sich selbst zu führen. Die Kunst, auf Gott zu hören, wenn alles in einem schreit: „Das ergibt keinen Sinn!“ Die Fähigkeit, treu zu bleiben, wenn niemand applaudiert. Und der Mut, nach der Flut wieder auf festem Boden zu stehen und zu entscheiden: „Ich fange neu an.“

Die Sintflut ist nicht nur eine Geschichte über Gericht – sie ist eine Geschichte über Führung unter Extrembedingungen. Es gibt Zeiten, in denen deine ganze Welt ins Wanken gerät, Zeiten, in denen du keine Antworten hast. Und dann gibt es diesen einen Moment, in dem du entscheiden musst, ob du weitermachst. Noah hätte resignieren können. Nach der Sintflut gab es genug Gründe zu sagen: „Ich bin fertig mit all dem.“ Aber stattdessen baut er einen Altar. Sein erster Move nach dem Chaos? Dankbarkeit.

Und genau das bringt uns zu einem Punkt, der oft übersehen wird: Gott gibt Noah nicht den Auftrag, die Welt zu retten – sondern sie neu zu gestalten. Das ist ein riesiger Unterschied. Leiterschaft ist nicht immer heldenhaft, oft ist sie einfach nur beständig. Durchhalten, als alle zweifelten. Weiterbauen, als nichts nach Wasser aussah. Warten, als er am liebsten längst losgestürmt wäre. Und dann, als es so weit ist – wirklich loszugehen.

Es gibt Momente, in denen wir als Leiter*innen genau da stehen. Wenn ein Team in der Krise ist. Wenn ein Plan in sich zusammenfällt. Wenn alte Wege nicht mehr funktionieren und neue noch nicht sichtbar sind. Noah zeigt uns: Es geht nicht darum, das ganze Bild zu verstehen, sondern den nächsten Schritt im Vertrauen zu gehen. Und dieser nächste Schritt kann bedeuten, eine Arche zu bauen, auch wenn der Himmel noch blau ist. Es kann heißen, geduldig auf einen Neuanfang zu warten, auch wenn alle Zeichen auf „jetzt sofort“ stehen. Oder es kann heißen, sich selbst zu führen, bevor man andere führt.

Am Ende des Tages ist Noahs Geschichte kein Happy End mit rosa Schleife. Aber sie ist ein Neuanfang. Und das ist es, worauf es in echter Leiterschaft oft hinausläuft: Nicht perfekt sein. Sondern nach der Sintflut trotzdem weitergehen.

Die SPACE-Anwendung – Bundesleiter-Lehrgang Edition

S – Sünde (Sin):

Manchmal sieht Sünde nicht aus wie ein lautes „Ich tue absichtlich etwas falsch“. Manchmal ist sie einfach die Weigerung, Verantwortung zu übernehmen. Genau das war das Problem vor der Sintflut: Eine Welt, in der sich niemand mehr für das große Ganze interessierte. Jeder lebte für sich selbst – und das Chaos war die logische Folge. Was bedeutet das für Leiterschaft? Dass eine Gemeinschaft immer dann scheitert, wenn niemand mehr bereit ist, Verantwortung zu tragen. Vielleicht kennst du das aus Teams, in denen alle auf „irgendjemand“ warten, der die Dinge klärt. Oder aus Situationen, in denen Unrecht passiert, aber alle wegschauen. Die Sintflut begann nicht mit einer großen Katastrophe – sondern mit vielen kleinen Momenten, in denen Menschen sich selbst wichtiger nahmen als das, was wirklich zählt.

P – Verheißung (Promise):

Der Regenbogen ist mehr als nur ein schönes Naturphänomen. Er ist ein Zeichen dafür, dass Gott sich selbst an seine Zusagen erinnert – unabhängig davon, was Menschen tun. Sein Versprechen lautet nicht: „Ihr kriegt das schon alleine hin.“ Sondern: „Ich werde euch nicht aufgeben.“ Das ist für Leitung eine entscheidende Erkenntnis: Führung heißt nicht, dass du fehlerfrei bist – sondern dass du aus Gottes Treue heraus handelst. Vielleicht geht es weniger darum, immer die perfekten Entscheidungen zu treffen, sondern darum, mit Vertrauen und Beständigkeit zu handeln, auch wenn du noch nicht das ganze Bild siehst.

A – Aktion (Action):

Stell dir vor, du bist Noah. Die Flut ist vorbei. Die Arche ist sicher. Und jetzt? Es wäre so leicht zu sagen: „Lass uns noch ein bisschen warten.“ Aber Noah bleibt nicht in der Arche. Er tritt heraus, auch wenn der Boden noch feucht ist, auch wenn das neue Land noch nicht „bewohnt“ aussieht. Das ist eine Lektion für jede Leiterschaft: Der perfekte Moment kommt nie. Es wird nie eine Situation geben, in der alles zu 100 % sicher ist, in der jede Variable geklärt ist. Aber irgendwann ist es an der Zeit, einen Schritt zu setzen.

Noah beginnt mit einem Altar. Er ehrt Gott für das, was war, bevor er plant, was kommt. Eine einfache, aber kraftvolle Praxis für Führungskräfte: Bevor du in die nächste große Aktion stürzt – halte inne. Anerkenne, was bereits war. Feiere, was Gott schon getan hat. Das verändert die Art, wie du Zukunft gestaltest. Denn ein Herz, das erkennt, woher es kommt, kann mutiger dahin gehen, wo es hin soll.

C – Appell (Command):

Steig aus der Arche. Es wäre gut, wenn wir nicht dort bleiben, wo es sicher ist, sondern den Mut haben, uns auf neues Terrain zu wagen. Du wirst nicht immer wissen, wie die Reise aussieht – aber wenn Gott den Regenbogen aufspannt, dann kannst du sicher sein, dass das Fundament hält. Vielleicht ist genau jetzt der Moment, in dem du einen alten Konflikt loslässt. Vielleicht ist es der Zeitpunkt, endlich ein Projekt anzugehen, das du immer wieder aufschiebst. Vielleicht ist es einfach die Entscheidung, dich nicht länger vom Perfektionsanspruch lähmen zu lassen – sondern einen Schritt zu setzen, auch wenn der Boden noch ungewohnt ist.

E – Beispiel (Example):

Noah ist ein Beispiel für Gehorsam inmitten von Unsicherheit. Er hatte keinen Plan B. Kein „Falls das mit der Arche nicht klappt, versuch ich’s eben anders.“ Er zog es durch, weil Gott es gesagt hat. Das ist inspirierend, aber auch herausfordernd: Wieviel Sicherheit brauchst du, bevor du dich bewegst?

Ein anderes Beispiel? Abraham in 1. Mose 12. Gott ruft ihn, aufzubrechen, ohne ihm eine komplette Straßenkarte zu geben. Er geht los – nicht, weil er alles versteht, sondern weil er Gott vertraut. Ein Muster, das sich durch die Bibel zieht: Menschen, die sich in Bewegung setzen, erleben Gottes Treue.

Vielleicht ist das die Einladung dieses Textes für dich: Was ist deine „Arche“? Wo hältst du dich zurück, obwohl du längst aussteigen solltest? Gott wartet nicht auf den perfekten Moment, bevor er den Regenbogen aufspannt. Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, nicht mehr zu warten – sondern zu gehen.

Zentrale Punkte der Ausarbeitung:

  1. Gott ruft zum Bauen – nicht nur zum Überleben.
    • Noah wird nicht einfach nur gerettet – er bekommt einen Auftrag.
    • Gott gibt ihm einen Plan, aber die Umsetzung liegt bei Noah.
    • Die Arche ist kein Luxusschiff, sondern eine Rettungsmission.
  2. Vertrauen zeigt sich in der Vorbereitung, nicht erst im Sturm.
    • Noah baute jahrelang, ohne auch nur einen Tropfen Regen zu sehen.
    • Glauben heißt, Schritte zu gehen, bevor man das Ziel sieht.
    • Wenn die Flut kommt, ist es zu spät, erst dann anfangen zu wollen.
  3. Gottes Bund bringt Hoffnung – auch nach der Flut.
    • Der Regenbogen ist nicht nur schön, er ist eine Zusage Gottes.
    • Gott zerstört nicht, um zu zerstören – er richtet, um wiederherzustellen.
    • Der Bund mit Noah ist bedingungslos – unabhängig davon, ob Menschen sich daran halten.
  4. Neue Anfänge brauchen klare Werte.
    • Nach der Flut beginnt ein neues Kapitel, aber die Frage bleibt: Wie gestalten wir es?
    • Gott gibt Noah eine neue Ordnung – ein Rahmen für das Zusammenleben.
    • Freiheit ohne Werte führt zu neuer Zerstörung.
  5. Praktische Anwendung für Selbstführung und Leiterschaft:
    • Gott ruft nicht zum bloßen Überleben, sondern zum Aufbau.
    • Glauben bedeutet, auf Gottes Zusagen zu vertrauen, bevor man sie sieht.
    • Wer leitet, sollte nicht nur auf den Sturm reagieren, sondern vorbereitet sein.
    • Neue Chancen brauchen klare Werte, um wirklich etwas zu verändern.

Warum ist das wichtig für dich?

  1. Es verändert deine Sicht auf Krisen.
    • Gott bringt nicht nur durch die Flut – er gibt auch danach eine Perspektive.
    • Krisen sind nicht das Ende, sondern oft der Anfang von etwas Neuem.
  2. Es zeigt, dass Glaube aktiv ist, nicht passiv.
    • Noah musste die Arche bauen, bevor der Regen kam – Glaube ist mehr als Warten.
    • Auch heute gibt Gott uns Aufträge, in denen unser Vertrauen sichtbar wird.
  3. Es gibt dir eine Grundlage für Leiterschaft.
    • Leiterschaft bedeutet, nicht nur auf die Flut zu reagieren, sondern langfristig zu bauen.
    • Ein Leiter bereitet sich auf den Sturm vor – er fängt nicht erst dann an, wenn die ersten Tropfen fallen.
  4. Es gibt Hoffnung für Neustarts.
    • Nach jeder „Flut“ gibt es die Möglichkeit, neu anzufangen.
    • Gott gibt uns nicht nur Rettung, sondern auch eine Perspektive für die Zukunft.

Der Mehrwert für dich:

  • Hilft dir, Krisen nicht nur als Zerstörung, sondern als Übergang zu sehen.
  • Ermutigt dich, aktiv Glauben zu leben – auch wenn die Ergebnisse noch nicht sichtbar sind.
  • Gibt dir eine Perspektive für Führung: Weitblick und Vorbereitung statt bloße Reaktion.
  • Zeigt dir, dass Gottes Pläne nicht nur Schutz, sondern Aufbau bedeuten.
  • Motiviert dich, auf Gottes Bund zu vertrauen – auch wenn du gerade nur Regen siehst.

Kurz gesagt: Der Berg Ararat erinnert uns daran, dass wir nicht nur auf den Regenbogen warten sollen – sondern vorher bereit sein müssen, die Arche zu bauen.

*Die SPACE-Analyse im Detail:

Sünde (Sin): In diesem Schritt überlegst du, ob der Bibeltext eine spezifische Sünde aufzeigt, vor der du dich hüten solltest. Es geht darum, persönliche Fehler oder falsche Verhaltensweisen zu erkennen, die der Text anspricht. Sprich, Sünde, wird hier als Verfehlung gegenüber den „Lebens fördernden Standards“ definiert.

Verheißung (Promise): Hier suchst du nach Verheißungen in dem Text. Das können Zusagen Gottes sein, die dir Mut, Hoffnung oder Trost geben. Diese Verheißungen sind Erinnerungen an Gottes Charakter und seine treue Fürsorge.

Aktion (Action): Dieser Teil betrachtet, welche Handlungen oder Verhaltensänderungen der Text vorschlägt. Es geht um konkrete Schritte, die du unternehmen kannst, um deinen Glauben in die Tat umzusetzen.

Appell (Command): Hier identifizierst du, ob es in dem Text ein direktes Gebot oder eine Aufforderung gibt, die Gott an seine Leser richtet. Dieser Schritt hilft dir, Gottes Willen für dein Leben besser zu verstehen.

Beispiel (Example): Schließlich suchst du nach Beispielen im Text, die du nachahmen (oder manchmal auch vermeiden) solltest. Das können Handlungen oder Charaktereigenschaften von Personen in der Bibel sein, die als Vorbild dienen.

Diese Methode hilft dabei, die Bibel nicht nur als historisches oder spirituelles Dokument zu lesen, sondern sie auch praktisch und persönlich anzuwenden. Sie dient dazu, das Wort Gottes lebendig und relevant im Alltag zu machen.